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Nibelungen Museum Worms

Nibelungen Museum Worms


Das Nibelungenlied ist wohl mit der bekannteste mittelhochdeutsche Heldenepos in Deutschland. Der Autor ist bis heute nicht ermittelt worden. Viele Teile der Geschichte, die über die 2.000 Strophen transportiert wird, spielen in und in näherer Umgebung von Worms. Vor diesem historischen Hintergrund war es nahe liegend, ein Nibelungenmuseum in Worms zu gründen.



Im Juni 1996 wurde ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben, der den Bau eines Museums in der Stadt vorsah. Ziel der Ausstellung sollte nicht eine Ansammlung von Gegenständen sein, die der Geschichte allein entstammen sollten, sondern die Geschichte der Stadt Worms sollte unmissverständlich als Teil des Museums und des Epos, auch in der Architektur ihren Widerklang finden. 1997 entschied man sich für einen Entwurf von dem Pariser Unternehmen „Auber, Hoge associés“, die in ihren Vorschlag die alte Stadtmauer von Worms mit eingearbeitet hatten. Ende des Jahres 1999 begann man mit dem Bau des Museums und weihte es am 30. August 2000 ein.

Das Gebäude ist eine beeindruckende Kombination aus moderner Architektur und alter Geschichte, repräsentiert in der erhaltenen Stadtmauer. Diese Zweiteilung zeigt sich auch in der Ausstellung, die mit modernen Medien, den Besucher in alte Zeiten versetzt und nicht nur die Geschichte Worms erzählt, sondern das Nibelungenlied mit in den historischen und geschichtlichen Werdegang der Stadt einbezieht. Beim Hinaufsteigen auf den „Sehturm“, erfährt der Besucher alles über die Sage und ihren Missbrauch durch die Nationalsozialisten. Der Wehrgang bietet multimediale Informationen.

Im „Hörturm“ werden Interpretationen und moderne Analyse kombiniert. Der Hörer erfährt alles über Parallelwerke und die Beeinflussung der späteren Literatur. Außerdem bietet sich ein wunderschöner Ausblick auf das „Nibelungenland“. Im Keller befindet sich der Schatzraum, der mit einer audiovisuellen, umrundenden Leinwand den Besucher zum aktiven Navigieren einlädt.

In einem unterirdischen Raum, dem Mythenlabor, ist es möglich den gesamten Rundgang über 4 Touchscreens zu reflektieren und in der Sagen- und Mythenwelt zu forschen. Schwerpunkt des Raumes sind die ungefähr 40 Flashfilme und Kurz Dokumentationen. Zu den Themen Worms, die Nibelungen, moderne Mythen, klassische Mythen und demnächst auch zu dem Thema Mittelalter.

Das Museum verfügt außerdem über einen Laden, in dem man nicht nur als Historiker oder Literaturwissenschaftler interessante Ergänzungswerke findet, sondern auch sammlerisch wertvolle Objekte erwerben kann.



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